Veranstaltungen

Bei uns finden regelmäßig Vorträge, Diskussionen, Filmvorführungen und Performances statt, in denen aktuelle Fragen zum Kunstgeschehen verhandelt werden. Dabei stellen Künstler:innen ihre aktuellen Arbeit vor, Kunstexpert:innen und Wissenschaftler:innen vertiefen Aspekte der aktuellen Ausstellungen und des Kunstgeschehens.

Fotografien sind, wie Steine, Speicher von Geschichte

Datum: 13.06.2026, 18:00 Uhr

Buchpräsentation und Gespräch mit dem Fotografen Martin Barzilai aus Paris

Eintritt: 6 €, ermäßigt 3 €
Die Veranstaltung findet in englischer Sprache statt.

„No quedó nada en Salónica.“ – „In Salonika ist nichts mehr übriggeblieben.“

Diesen Satz seines 1907 in Thessaloniki geborenen Großvaters Léon Barzilai hörte sein Enkel Martin Barzilai (*1971 in Montevideo, Uruguay) häufig. Seit 2018 reist der Pariser Fotograf oft nach Thessaloniki, um dem verschwundenen jüdischen Leben nachzuforschen. Er fotografiert die verstreuten Fragmente und Grabsteine des ehemaligen jüdischen Friedhofs und interviewt und porträtiert Menschen, die sich mit der jüdischen Geschichte der Stadt beschäftigen. Daraus entstand das Fotobuch „Cimetière Fantôme Thessalonique“, in dem er seine Aufnahmen 2023 publizierte.

Im Gespräch mit Margret Hoppe und Karoline Mueller-Stahl, das auf Englisch stattfinden wird, berichtet Martin Barzilai von seiner Arbeit und den Erfahrungen in Thessaloniki, einer Stadt mit einer einzigartigen, jahrhundertelangen jüdischen Geschichte, die von den Nazis in nur wenigen Jahren völlig zerstört wurde.

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